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23.05.2019

Ex Libris

Philip Ursprung und Emanuel Christ


Am 23. Mai waren der Architektur- und Kunsthistoriker Philip Ursprung und der Architekt Emanuel Christ zu Gast in der Belvederestraße, um Werke aus der bedeutenden architekturwissenschaftlichen Bibliothek von O.M. und Liselotte Ungers vorzustellen. Philip Ursprung richtete sein Augenmerk auf einen kurzen Artikel des phantastischen Schriftstellers, bildenden Künstlers und Kunstkritikers Paul Scheerbart, der 1911 unter dem Titel „Die Baupolizei der Zukunft“ erschien. Christ widmete seine Ausführungen der 23-bändigen „Description de l‘Égypte“, die zwischen 1809 und 1828 auf Veranlassung Napoléon Bonapartes veröffentlicht wurde.

Philip Ursprung (*1963) ist seit 2011 Professor für Kunst- und Architekturgeschichte an der ETH Zürich und seit 2017 Vorsteher des Departments Architektur. Er leitet das Forschungsprojekt „Tourism and Cultural Heritage“ am Future Cities Laboratory in Singapur. Nach einem Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Germanistik in Genf, Wien und Berlin habilitierte sich Ursprung 1999 an der ETH Zürich. Als Lehrender war er u.a. an der Universität der Künste Berlin, der Columbia University New York, dem Barcelona Institute of Architecture und der Universität Zürich tätig.

Emanuel Christ (*1970) und Christoph Gantenbein studierten an der ETH Zürich Architektur. 1998 gründeten sie in Basel das Büro Christ & Gantenbein. Mit den Erweiterungen des Schweizerischen Landesmuseums in Zürich und des Kunstmuseums Basel entstanden 2016 zwei preisgekrönte Kulturbauten. 2013 gewannen sie den Wettbewerb für einen Erweiterungsbau des Wallraf-Richartz-Museums in Köln. Christ und Gantenbein haben u.a. an der Accademia di Architettura in Mendrisio, an der Harvard GSD sowie an der ETH Zürich unterrichtet, wo sie seit 2018 eine ordentliche Professur innehaben.


Die Reihe Ex Libris fand statt durch die freundliche Unterstützung von

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