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29.10.2019

Ex Libris Ex Loco

Alexander Markschies und Thomas Kröger


Die Reihe Ex Libris war am 29. Oktober 2019 in der Kunstakademie Düsseldorf zu Gast, um ausgewählte Werke aus der bedeutenden Bibliothek des Architekten O.M. Ungers vorzustellen. Thomas Kröger sprach an diesem Abend über die Publikation „Morphologie – City Metaphors“ (1982) von O.M. Ungers. Die Publikation geht auf Ungers‘ Beitrag zu der legendären Ausstellung „MAN transFORMS“ zurück, mit der Hans Hollein 1976 das Cooper Hewitt Museum of Arts and Design in New York eröffnete. Alexander Markschies sprach über Carl Friedrich Schinkels „Sammlung architektonischer Entwürfe“ (1819–1840), die mit der hohen Qualität ihrer Abbildungen neue Maßstäbe in der Gattung des Werkkatalogs gesetzt hat.

Der Kunsthistoriker Alexander Markschies (*1969) ist seit 2003 Direktor der Sammlungen des Reiff-Museums der RWTH Aachen und seit 2006 Professor am dortigen Institut für Kunstgeschichte. Er studierte Kunstgeschichte, klassische Archäologie, mittelalterliche und neuere Geschichte in München, Berlin, Florenz, Osnabrück und Bonn. 1999 wurde Markschies an der Universität Bonn promoviert und habilitierte 2006/2007 an der Universität Basel. Er war Redakteur und Mitherausgeber der Zeitschrift für Kunstgeschichte und ist Autor und Herausgeber zahlreicher architektur- und kunsthistorischer Schriften.

Der Architekt Thomas Kröger (*1968) ist seit 2019 Professor für Baukunst an der Kunstakademie Düsseldorf. Kröger hat für Norman Foster, London, und Max Dudler, Berlin, gearbeitet, bevor er 2001 sein eigenes Architekturbüro gründete. Seine Projekte umfassen neben Privathäusern und Bürogebäuden auch Kunstgalerien, Museums- sowie Schulbauten. Kröger unterrichtete als Gastprofessor an der Northeastern University of Boston und der Hochschule für Technik in Stuttgart. 2017 und 2018 erhielt er den vom Deutschen Architekturmuseum und dem Callwey Verlag ausgelobten Preis für das „Haus des Jahres“.

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